Dialog Windkraft Stuvenborn -
für ein lebenswertes Dorf
Schauen Sie sich auf unserer Website um und erfahren Sie, wer wir sind, was in Stuvenborn geplant ist - und was wir dazu denken.
Was ist geschehen?
- Eine private Firma aus Stuvenborner Landbesitzern und Investoren möchte einen "Bürgerwindpark" mit 7 Windkraftanlagen (mit ca. 285 m Höhe) im Abstand von ca. 1 Km zum Dorf bauen.
- Geplant wurde dieser "Bürgerpark", ohne zuvor Bürgerinnen und Bürger befragt oder umfassend und seriös informiert zu haben.
- Es existiert bis heute kein klares Beteiligungsmodell und keine verbindliche Aussage über die Höhe der Rendite.
- Das Investitionsvolumen beläuft sich auf schätzungsweise 84 Mio. € in einem Dorf mit 700 Stimmberechtigten.
- Der Strom dient nicht zur Versorgung des Dorfes, sondern wird für andere Bundesländer produziert.
Gesetzliche Grundlagen
Variante A
- Die Landesregierung Kiel hat die geplanten "Vorrangflächen für Windkraft" für Schleswig Holstein veröffentlicht und eine ca. 1 Km2 grosse Fläche in Stuvenborn identifiziert (gelbe Fläche).
- Das Land entscheidet nach einer öffentlichen Anhörung, die am 8. Oktober 2025 endet, ob diese Fläche definiv für Windkraft bewilligt werden soll.
- Es gibt gute Gründe, dass diese Fläche keine Vorrangfläche werden soll (Naturschutz, Bau der A20, überdimensionierte Höhe, Schattenwurf, Lärm, sinkender Immobilienwert und bereits bestehender Windpark in Sievershütten).
- Der Planungsentscheid liegt ausschliesslich beim Land, die Gemeinde hat keinen Einfluss darauf.
Gesetzliche Grundlagen
Variante B
- Eine Investorengruppe hat bereits einen sog. "Antrag auf Zielabweichung" (§ 13b Landesplanungsgesetz) gestellt, um das Land davon zu überzeugen, dass hier (unabhängig von Vorrangflächen) gebaut werden darf.
- Dieser Antrag der Firma ist von der Gemeindevertretung Stuvenborn nicht bewilligt worden.
- Die Firma besteht aus Landbesitzern und privaten Investoren aus Stuvenborn.
- Die Rendite für eine 285 m hohe Windkraftanlage liegt für Landbesitzer/innen zwischen 70'000 € und 100'000 € pro Jahr (Auskunft der Planungsbehörde in Kiel)
Was sind die Probleme?
- Die 7 Anlagen sollen eine Höhe von ca. 285 Metern haben (der Hamburger Fernsehturm ist 277 m hoch). Sie zerstören unser Landschaftsbild und den Erholungsraum massiv.
- Windkraftanlagen in dieser Höhe erzeugen Lärm (Rotorgeschwindigkeit aussen ca. 350 km/h). In Stuvenborn werden alle permanent das Wummern der Anlagen hören.
- Unsere Immobilien werden ca. 20 % an Wert verlieren. An einem Windpark lassen sich Häuser nur noch sehr schlecht verkaufen.
- Es werden Schattenwurf und Lichtreflexionen im Dorf erzeugt.
- Durch diesen massiven Eingriff in die Natur wird der Tierbestand zurück gehen (Vögel wie Kraniche, Störche, Seeadler, Rotmilan, auch Fledermäuse und Wild).
- Die neue A20 wird 1,2 bis 2,5 Kilometer an Stuvenborn heranreichen (siehe Karte). Dies wird ebenso Lärm erzeugen. Wir wären also vom bestehenden Windpark in Sievershütten, unserem "Bürgerpark" und der Autobahn umzingelt von Lärm. Auch Richtung Seth könnte gebaut werden.
- Soziale Spannungen: Die Firma möchte Geld mit dem Park verdienen, die restlichen Bürgerinnen und Bürger werden mit einer Rendite gelockt, die sich kaum einlösen wird (Stuvenborn ist eine eher windarme Region).
Dialog Windkraft Stuvenborn
Welche Alternative bieten wir?
- Wir möchten warten, ob die Potentialfläche überhaupt eine Vorrangfläche wird, auf der gebaut werden darf.
- Es gibt 2025 zwei Bürgerbeteiligungsverfahren des Landes, an dem wir uns aktiv beteiligen und unsere Gründe darlegen, warum diese Fläche keine Vorrangfläche werden soll (Hauptgrund Bau A20 und Naturschutz).
- Gründung einer Arbeitsgruppe zwischen Investoren, Gemeindevertretung und Bürgerinitiative. Gemeinsame Diskussion eines Bürgerparkes (1-2 Anlagen) an einem Ort, der für das Dorf angemessen wäre in maximal möglicher Entfernung.
- Wir möchten einen Dialog zwischen allen Beteiligten und fordern die Firma auf, den Antrag auf 10 Windkraftanlagen nicht erneut bei der Gemeindevertretung einzureichen.
Unterstützen Sie unsere Bürgerinitiative und schreiben Sie eine Mail an: [email protected]
Oder schreiben Sie uns direkt über die Kontaktseite. Danke.